Der Safran

Erst einweichen, dann ins Gericht.

Safran kommt nicht trocken in die Pfanne. Drei Schritte, und der Faden entfaltet Farbe und Aroma.

Safranfäden geben goldene Farbe an das Wasser ab

So geben Sie ihn ins Essen

Safran kommt nicht trocken in den Topf. Farbe und Aroma gibt er erst ab, wenn er eingeweicht wird.

  1. Safranfäden in Nahaufnahme

    Prise

    10–15 Fäden reichen für vier Personen. Zerreiben Sie sie zwischen den Fingern oder im Mörser.

  2. Safranfäden vor dem Einweichen

    Einweichen

    10 Minuten in warmem Wasser, Milch oder Brühe. Die Flüssigkeit färbt sich golden.

  3. Safranreis in einer Schale

    Ins Gericht

    Zusammen mit der Flüssigkeit, gegen Ende der Garzeit. So bleibt das Aroma erhalten.

Tipps aus der Küche

  • Warm, nicht heiß

    Weichen Sie ihn in warmem Wasser, Milch oder Brühe ein. Heiße Flüssigkeit färbt schneller, raubt aber mehr vom Aroma.

  • Länger heißt intensiver

    Zehn Minuten genügen. Für Brot und Gebäck können Sie ihn über Nacht im Kühlschrank in der Milch für den Teig einweichen.

  • Zum Schluss hinzufügen

    Rühren Sie ihn mitsamt der Einweichflüssigkeit im letzten Viertel der Garzeit unter. So bleibt das Aroma erhalten.

  • Zerreiben oder mörsern

    Zerreiben Sie ihn zwischen den Fingern oder mörsern Sie ihn mit einer Prise Zucker: So färbt er gleichmäßiger.

  • Nicht in heißes Fett

    In heißem Öl oder heißer Butter verbrennt er schnell und wird bitter. Geben Sie ihn immer zusammen mit Flüssigkeit hinzu.

  • Lieber weniger

    Zu viel Safran schmeckt bitter und medizinisch. Beginnen Sie mit weniger und nehmen Sie beim nächsten Mal mehr.